Laut der in den USA ansässigen Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists in Iran (HRAI) sollen bei den seit Ende Dezember anhaltenden Protesten gegen das Mullah-Regime bis Mittwochmorgen über 2.500 Menschen getötet worden sein. Da die Nachrichtenlage aufgrund der Sperrung des Internets derzeit unübersichtlich ist, können die Zahlen nicht unabhängig verifiziert werden. In der Vergangenheit hatten sich die Schätzungen der Organisation jedoch als plausibel erwiesen.
Weitere 18.000 Menschen sollen demnach durch das Regime inhaftiert worden sein. Beim Großteil der getöteten Menschen handele es sich um regimekritische Demonstranten, die der Gewalt der Sicherheitsbehörden zum Opfer fielen. Lediglich 147 Personen seien auf Seiten der Teheraner Führung ums Leben gekommen.
US-Präsident Donald Trump ging trotz des Mangels gesicherter Informationen in einem Interview mit dem US-Sender CBS News am Dienstagabend (Ortszeit) davon aus, dass die Opferzahl „beträchtlich“ sei. Da sich die iranische Regierung „sehr schlecht“ verhalte, sei die US-Regierung dazu gezwungen, entsprechend zu handeln.
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