Wegen eines Gegenprotests kam es beim ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel zu großflächigen Störungen. Ein mit Lautsprechern ausgerüsteter Bus war von den Demonstranten in die Nähe des offenen Gesprächsortes gefahren, wo dann ein AfD-feindliches Musikstück abgespielt wurde. Weidel und der ARD-Moderator Markus Preiß waren zum Teil kaum zu verstehen. Das Interview wurde jedoch weitergeführt.
Jetzt stellt sich die Frage, ob die ARD eine technische Lösung hätte schaffen können. Der ehemalige Tagesschau-Redakteur Alexander Teske, der im vergangenen Jahr ein Buch über die Abläufe bei Deutschlands bekanntester Nachrichtensendung veröffentlicht hatte, brachte auf X einige Möglichkeiten ins Spiel: Trennwände hätten aufgestellt werden können oder das Interview in einem Studio weitergeführt werden können. „Das ist als Schlechtwetter-Variante immer im Standby“, so Teske.
Doch, doch. Das könnten die schon. Wird mit Richtmikro und vier Tonspuren aufgenommen. Man hätte das leiser machen können. Dazu Trennwände aufstellen können. Oder ins Studio umziehen. Das ist als Schlechtwetter-Variante immer im Standby. https://t.co/LkWKgsMVLh
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