Aufregung im Fall Wirecard: Ein bulgarischer Geschäftspartner des flüchtigen Ex-Vorstands Jan Marsalek hat in einem Spionageverfahren in London ein Geständnis abgelegt. Das berichten der „Spiegel“ und das „Handelsblatt“.
Demnach sollen Marsaleks Geschäftspartner Orlin Roussev (46) und dessen Komplize Bizer Dzhambazov (43) sich vor Prozessbeginn der Spionage für Russland schuldig bekannt haben. Darüber soll laut „Handelsblatt“ Staatsanwältin Alison Morgan die Jury im Londoner Strafgericht Old Bailey informiert haben.
Der 46-jährige Roussev ist ein früherer IT-Kontakt Marsaleks aus Wirecard-Zeiten. Seit knapp zwei Jahren läuft in Großbritannien das Verfahren gegen Roussev und weitere bulgarische Verdächtige. Unter Marsaleks Anleitung soll sich die Gruppe verschworen haben, „um Informationen zu sammeln, die direkt oder indirekt nützlich für einen Feind sind und damit dem Interesse und der Sicherheit des Staates schaden“.
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