Bei der Pressekonferenz zur Zukunft von Venezuela und dem in einer Spezialoperation festgenommenen Nicolás Maduro nahm US-Präsident Donald Trump den Präsidenten eines Nachbarlandes ins Visier: Gustavo Petro, der seit 2022 als gewähltes Staatsoberhaupt von Kolumbien amtiert.
Kolumbien verfüge über eine Kokainherstellung und bringe die Drogen in die Vereinigten Staaten. Daher müsse Präsident Gustavo Petro tatsächlich „auf seinen Arsch aufpassen“, bekräftigte Trump eine frühere Aussage. Die Beteiligung am Kokainhandel wird auch Maduro, dem bisherigen Machthaber von Venezuela, zur Last gelegt.
Petro selbst hatte sich von dem Militärschlag im Nachbarland bezüglich seiner eigenen Situation unbeeindruckt gezeigt. Er aktivierte jedoch das Militär zum Schutz der Grenze zu Venezuela. In einer ausführlichen Erklärung auf X forderte er unter anderem „Deeskalation“. Die ganze Welt solle wegen des Militärschlags „alarmiert“ werden. Außerdem müsse der UN-Sicherheitsrat, dessen Mitglied Kolumbien aktuell ist, zusammentreten.
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