Willkommen in der Republik für Queer und Gedöns

vor etwa 1 Jahr

Willkommen in der Republik für Queer und Gedöns
Bildquelle: NiUS

Zugegeben, der Name „Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ klingt mehr nach einer Kurzgeschichte denn nach einem Aufgabenbereich. Man kann es dem ehemaligen SPD-Kanzler Gerhard Schröder kaum verübeln, dass er es einst auf die Formel eines Ministeriums für „Familie und Gedöns“ abkürzte und sich damit die Empörung von zahlreichen kurzhaarschnittigen Doppelnamen-Frauenrechtlerinnen einfing. Das war im Jahr 1998. Wer hätte damals ahnen können, dass sich 27 Jahre später ein Ministerium für „Queer und Gedöns“ daraus entwickeln würde und ausgerechnet eine CDU-Ministerin diesen inhaltlichen Anspruch grüner und linker Ideologen einmal vollenden wird? Als leidgeprüfter CDU-Sympathisant hat man es seit Jahren gewiss nicht leicht, die programmatischen Leitlinien der CDU durch das handelnde Bodenpersonal der Partei auch tatsächlich umgesetzt zu sehen. Wo CDU draufsteht, kann alles Mögliche drin sein, während die Hoffnung bekannterweise immer zuletzt und meistens erst nach der Wahl stirbt. Und so dauerte es auch keine vier Wochen, bis Karin Prien als CDU-Ministerin mit der linksradikalen Sophie Koch ausgerechnet eine SPD(!)-Politikerin zur neuen „Beauftragten der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ und damit zur Nachfolgerin des Grünen-Politikers Sven Lehmann als „Queerbeauftragten“ machte.

Ein Amt, das bereits unter Lehmann allein der Institutionalisierung der LGBTQ-Lobby diente und mit Steuergeldern finanziert die sexuellen Vorlieben einer Handvoll Bundesbürger zum Staatsakt erhob, während man gleichzeitig aus demselben Sessel heraus ganz normale Familien mit Vater, Mutter und Kindern, echte biologische Frauen und jene, die zwei Geschlechter für eine ausreichende Beschreibung der Realität halten, bekämpfte und als Homophobe und Transhasser brandmarkte. Es bleibt also alles beim Alten. Der Posten bleibt ein Kniefall vor der aggressivsten Lobby des Landes, die längst zu den privilegierten und keineswegs zu den verfolgten Minderheiten gezählt werden darf.

Gut, es ist keine Überraschung, dass von Karin Prien, die sich einst mit einer Handvoll linker CDU-Aktivisten zur neu gegründeten „Union der Mitte“ bekannte, kein Kurswechsel in der Geschlechterpolitik zu erwarten war. Unvergessen bleibt ihr Hinweis auf X an eine Kommentatorin, die auf die Existenz von nur zwei Geschlechtern beharrte und anderweitige Theorien in Lernmaterial für Kinder kritisiert hatte. Prien antwortete mit: „Die Kategorien Mann und Frau bilden eine Art Rahmen, innerhalb dessen vielfältige Ausprägungen von Geschlechtlichkeit möglich sind – sowohl genetisch, anatomisch und hormonell als auch psychologisch und sozial.“ Da wird ihre grüne Vorgängerin Lisa-„Jeder, der sich als Frau fühlt, ist eine Frau“-Paus anerkennend genickt haben.

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