In einem Vorab-Videoausschnitt der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin” wird gezeigt, wie Robert Habeck sich zur „Schwachkopf”-Razzia äußert. Anstatt sich bei dem Opfer der Razzia, Stefan Niehoff, zu entschuldigen, attackiert er den Mann weiter. Zwar sei „‘Schwachkopf’ nicht die schlimmste Beleidigung, die jemals ausgesprochen wurde”, so Habeck, aber die Hausdurchsuchung sei ja aus „rassistischen Hintergründen” und „antisemitischen Hintergründen” erfolgt. Seine Anzeige sei nur „der Auslöser” für die Hausdurchsuchung gewesen.
Habeck erklärte, dass er sich zu Beginn der Legislaturperiode entschlossen habe, Beleidigungen und Bedrohungen zur Anzeige zu bringen. „Das sind sehr viele. Das wird von Agenturen gefiltert”, sagte er. Die Tatsache, dass er den Strafantrag wegen der „Schwachkopf”-Beleidigung stellte, versucht er kleinzureden, indem er darauf verweist, dass in diesem Fall der Hinweis von „der bayerischen Polizei” kam. Zugleich muss er aber eingestehen, dass der Strafantrag von ihm kam.
Habecks Behauptung, dass die Hausdurchsuchung wegen antisemitischer oder rassistischer Hintergründe durchgeführt worden sei, ist dabei falsch. Denn die zuständige Staatsanwaltschaft Bamberg teilte in einer Pressemitteilung mit, dass die Hausdurchsuchung ausschließlich wegen des Teilens des „Schwachkopf“-Posts erfolgt war (Apollo News berichtete). Der Retweet zeigt ein satirisches Bild von Habeck mit dem an den Werbeauftritt der Firma Schwarzkopf angelehnten Schriftzug „Schwachkopf PROFESSIONAL“.
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