Der geschasste WEF-Gründer Klaus Schwab ist mit einer üppigen Forderungsliste an sein Forum herangetreten. Der deutsche Ökonom, der das World Economic Forum einst begründet hatte, fordert von diesem eine Abfindung sowie weitere Zahlungen in Höhe von insgesamt mindestens acht Millionen Franken. Schwab beruft sich auf eine angebliche Vereinbarung aus dem Jahr 1999, in der ihm eine Sonderprämie in Höhe von fünf Millionen Franken sowie Gehaltsnachzahlungen zugesichert worden seien.
Der 87-jährige Schwab eskaliert damit seinen Kampf mit dem eigenen WEF: Das globale Forum hatte ihn vor kurzem von seinen Führungspositionen entbunden, nachdem umfangreiche Vorwürfe von Korruption und Fehlverhalten gegen ihn und seine Ehefrau Hilde Schwab laut wurden. Beide sollen private Interessen mit Ressourcen des Forums vermischt haben.
Unter anderem soll Klaus Schwab Mitarbeiter angewiesen haben, größere Bargeldbeträge an Geldautomaten heimlich abzuheben. Auch soll er Forumsmittel für private Ausgaben verwendet und Rankings der bei vielen hoch angesehenen Organisation manipuliert haben. Hilde Schwab soll angeblich fingierte Termine angesetzt haben, um private Luxus-Reisen über die Organisation abzurechnen, wie das Wall Street Journal berichtete.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











