Schwer bewaffnete Einsatzkräfte in Wohngebieten, gewaltbereite Fußballfans und abgeführte Verdächtige: Die Bundespolizei hat in mehreren Bundesländern Wohnungen von 31 mutmaßlichen Gewalttätern durchsucht. Hintergrund für die Aktion war eine Auseinandersetzung im vergangenen Herbst, als ein Sonderzug in Brandenburg durch eine Notbremse gestoppt wurde und Anhänger der Fußball-Drittligisten Hansa Rostock und Rot-Weiss Essen brutal aufeinander losgegangen waren.
Die Ermittlungen richteten sich gleichermaßen gegen beide Fangruppen, sagte Bundespolizei-Sprecherin Alina Müller. Die Razzia begann am frühen Morgen in mehreren Objekten in Nordrhein-Westfalen - darunter Essen und Oberhausen - sowie Mecklenburg-Vorpommern. Außerdem durchsuchten Polizisten in Berlin und Brandenburg jeweils ein Objekt.
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