Die Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim haben angesichts einer ausgeprägten Grippewelle eine dringende Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgesprochen. Besuchs- und Begleitpersonen sowie ambulante Patienten sollen die Kliniken fortan nur noch mit Maske betreten. Das teilten beide Häuser am Freitag in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.
Hintergrund sind demnach deutlich steigende Infektionszahlen mit dem saisonalen Influenzavirus in Heidelberg, Mannheim und der umliegenden Region. In beiden Universitätskliniken sei die Zahl der Grippepatienten derzeit hoch; gleichzeitig habe auch der Krankenstand unter den Beschäftigten spürbar zugenommen. Um Patienten und Belegschaft zu schützen, rufen die Kliniken daher alle externen Besucher sowie ambulante Patienten dazu auf, beim Betreten der Gebäude einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Die Maßnahme gilt nach Angaben der Kliniken zunächst auf unbestimmte Zeit. Eine generelle Zugangsbeschränkung sei damit nicht verbunden; vielmehr handele es sich um eine präventive Maßnahme während der aktuellen Infektionslage. In vielen Einrichtungen stünden bei Bedarf kostenlos Masken an den Pforten zur Verfügung, heißt es weiter.
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