„Wer die Themen setzt, gewinnt: Wie demokratische Kräfte das Netz zurückerobern können“, war der Titel eines Vortrags auf der „re:publica“. Das Thema nutzten die Social-Media-Managerin Melanie Gömmel und Peter Jelinek, der früher als Öffentlichkeitsreferent für die Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament arbeitete, bei der von der Bundesregierung unterstützten Veranstaltung für eine Attacke auf angeblich rechte Medien.
Jelinek steht als Kopf hinter der Agentur „The Goodforces“, für die auch Gömmel arbeitet. Diese gibt auf ihrer Webseite an, sie wolle „Diskursmacht zurückgewinnen“ und „die Grenzen des Sag-, Denk- und Machbaren verschieben“. Ausdrücklich richtet sie sich mit ihrer Ansage gegen aus ihrer Sicht rechte Kräfte. Außerdem hat Jelinek das „Edelweiß-Netzwerk“ gegründet, das bisher insbesondere mit Kampagnen gegen Nius für Aufmerksamkeit gesorgt hat.
Gömmel erklärte gleich zu Beginn, dass man die gemeinsame Mission teile, „demokratische Medienmacht zurückzugewinnen“. Damit richte man sich allen voran gegen „rechte Kräfte“, die in der Vergangenheit „mit Bravour“ Medienmacht gewonnen hätten. Zu den Playern zählt man hier unterschiedslos Apollo News, Nius, Compact, Tichys Einblick sowie einige weitere Medien. Stark seien diese nicht für sich, sondern weil sie zusammen ein „effizientes, gut vernetztes Ökosystem“ geschaffen hätten.
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