Regen ist die neue Dürre – der Weltuntergang lässt die Grünen im Stich

vor 11 Monaten

Regen ist die neue Dürre – der Weltuntergang lässt die Grünen im Stich
Bildquelle: Tichys Einblick

Phoenix erinnert an diesem Mittwoch mit einer Dokumentation an Woodstock. Das Hippie-Festival im Nordosten der USA gehört zu den ikonischen Momenten der westlichen Linken. Die Macher der Doku geben ihr aus gutem Grund den Titel „Drei Tage, die eine Generation prägten“. In Erinnerung geblieben ist Woodstock mit der Musik, dem Dunst von Hasch-Zigaretten und Matsch. Drei Tage haben sich junge Menschen der tödlichen Gefahr des Sturzregens ausgeliefert und – welch Wunder – überlebt. Woran die Teilnehmer eher vorzeitig gestorben sind, das waren die Folgen ihres übermäßigen Drogenkonsums.

Im Woodstock der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde das Regenfestival zu einem ikonischen Moment der Linken. Im Berlin der 20er Jahre des 21. Jahrhunderts hätte es erst gar nicht stattgefunden. In der deutschen Hauptstadt hat die Verwaltung vergangene Woche sechs Stunden vor Beginn das Konzert von Robbie Williams in der Waldbühne abgesagt. Für abends war Regen gemeldet. Der hätte, man weiß es nicht, ja gefährlich werden können. Wetterwarnungen gibt es mittlerweile mehr als schöne Tage.

Der Auftritt von Williams wäre nun bei weitem nicht das erste verregnete Konzert in der Waldbühne gewesen oder auf dem Metallfestival im schleswig-holsteinischen Wacken oder bei Rock am Ring in der Eifel. Doch 2025 ist Regen kein Spaßfaktor mehr, der für junge Menschen zu einem prägenden Ereignis beiträgt. Es ist eine tödliche Gefahr. Ein Vorbote, Richter und Henker des Klima-Armageddons, in dem wir alle sterben werden. Zumindest ist Regen das so lange, so lange Hitze und Dürre den Klima-Apokalyptikern nicht den Gefallen tun wollen.

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