Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) rechnet für das laufende Jahr mit einem schwächeren Anstieg der Wirtschaftsleistung als ursprünglich prognostiziert.
In einem Interview mit der Bild-Zeitung stellte sie ein Wachstum von 0,7 Prozent in Aussicht. „Die Wirtschaftsinstitute sagen zwischen 0,7 und 0,9 Prozent Wachstum. Wir werden unsere eigene Wachstumsprognose nach Ostern vorlegen mit den Instituten, die uns zuarbeiten“, so die Ministerin. Vor dem Sommer müsse deshalb das angekündigte Reformpaket stehen, forderte Reiche. Ursprünglich war ein Wachstum von 1,3 Prozent erwartet worden.
Zugleich dämpfte die Ministerin überzogene Hoffnungen auf eine rasche Trendwende. Deutschland befinde sich weiterhin in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, das durch „externe Schocks“ und „hausgemachte Probleme“ geprägt sei. Bereits in den vergangenen Jahren habe die Wirtschaftsleistung kaum zugelegt, teils sei sie sogar rückläufig gewesen.
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