Die Aktie des Rüstungskonzerns Rheinmetall durchlief am Montag eine der spektakulärsten Kursbewegungen der vergangenen Jahre. Binnen weniger Stunden stürzte das Papier zunächst um 27 Prozent auf 933 Euro ab, nur um anschließend auf 1.298,50 Euro zu klettern – ein Plus von 39 Prozent. Vergleichbare Schwankungen kennt man sonst eher von Kryptowährungen wie Bitcoin.
Auslöser war der weltweite Börsenschock, ausgelöst durch neue US-Zölle im globalen Handel. US-Präsident Donald Trump verschärfte die Zollpolitik, China konterte, und die EU signalisierte mögliche Gegenmaßnahmen. Die Folge: Der DAX brach um fast zehn Prozent ein – ein Verlust, wie er zuletzt zu Beginn der Corona-Pandemie verzeichnet wurde.
Der dramatische Kurssturz bei Rheinmetall traf ein Unternehmen, das zuvor als einer der Börsenstars des Jahres galt. Seit Januar hatte sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt, ein Allzeithoch von 1.482,50 Euro wurde am 19. März erreicht.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











