War jemals ein Wahlkampf so skurril, so absurd, und wurde jemals so schnell ein starkes Land wie Deutschland zu LaLaLand? Dass Deutschland wirtschaftlich zerfällt, hat das Land den Grünen aller Parteien von Robert Habeck über Olaf Scholz bis Friedrich Merz zu verdanken. Scholz verkündet in Davos – wo sonst? –, dass die Meinungsfreiheit nicht für alle gelten würde. Das kennt man aus Ulbrichts und Honeckers DDR. Indem er sich die Definitionsmacht anmaßt, für wen die Meinungsfreiheit gelten würde und für wen nicht, erweist er sich als Erbe des Sozialdemokraten Otto Grotewohl.
Dass Habeck Merz jetzt ein bisschen angreift und Merz Habeck ein bisschen in den Senkel stellt, kann man auch als Irreführung der Wähler begreifen, denn schließlich wollen sie beide das Erbe Merkels antreten, und das bedeutet, grüne Politik in einer schwarzgrünen Koalition durchzustellen. Merkels Große Koalitionen waren in Wahrheit rotgrüne Koalitionen, in denen die Union die Rolle der Grünen eingenommen, die Grünen würdig vertreten hatten.
Habeck nun, der wichtigtuerisch ein Video aufgenommen hatte, mit dem er meinte, auf Augenhöhe dem Präsidenten der USA zu begegnen, droht tatsächlich Donald Trump damit, dass Deutschland sich in den Dienst Europas stellt. Er halluziniert, dass Europa eine Macht sei, weil Europa den größten Binnenmarkt der Welt bildete. Daraus zieht Habeck den Schluss, wie auch seine in der Außenpolitik sträflich dilettierende Parteifreundin Baerbock, der es nur in drei Jahren gelungen ist, Deutschland außenpolitisch bedeutungslos und zu einem Hass- oder Witzobjekt zu machen, dass Europa mit den USA aus einer Position der Stärke verhandeln könnte. Das kann Europa nicht, denn Europa ist dank Merkel, Scholz, Habeck und Baerbock tief gespalten und wirtschaftlich kurz vorm Abgrund.
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