Russland schlägt Wiederaufnahme der Friedensgespräche am 15. Mai vor – Merz sieht darin „nicht genug“

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Russland schlägt Wiederaufnahme der Friedensgespräche am 15. Mai vor – Merz sieht darin „nicht genug“
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Russland will mit der Ukraine ab Donnerstag in Istanbul direkt über Frieden in dem von Russland angegriffenen Land verhandeln. Putin betonte in seinem Statement, dass diese Verhandlungen „ohne Vorbedingungen“ stattfinden werden. Er will diese Gespräche nutzen, um „die Ursachen des Konflikts zu beseitigen“, um dann „die Wiederherstellung eines langfristigen, dauerhaften Friedens zu erreichen“.

Zuvor hatte Putin aufgrund der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges über den Nationalsozialismus eine dreitägige Waffenpause verkündet. Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien sowie die Ukraine wollten diese Waffenpause ab Montag auf eine bedingungslose 30-tägige Waffenruhe verlängern und drohten mit härteren Sanktionen, sollte sich Russland weigern, dieser zuzustimmen.

Der Verhandlungsvorschlag von Putin kann als Einlenken gesehen werden. Putin möchte noch am heutigen Sonntag mit dem türkischen Präsidenten Erdogan über die Wiederaufnahme der Gespräche in seinem Land sprechen. Die Zustimmung von Erdogan, der mit seinem Land sowohl gute Kontakte zu Russland pflegt als auch in der westlichen NATO ist, gilt als sicher.

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