Sie war Gesicht und Kopf der „Kommunistischen Plattform“ und mehr als zwei Jahrzehnte Mitglied von PDS/Linkspartei. Heute rechnet Sahra Wagenknecht mit dem deutschen Sozialsystem ab. „Wir haben ja auch die halbe Welt eingeladen ins Bürgergeld“, sagt Wagenknecht bei „Schuler! Fragen, was ist“. Ihre Befürchtung: Die nötigen Reformen werden nun auch diejenigen treffen, die tatsächlich auf Sozialhilfe angewiesen sind.
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„Jetzt zu sagen, dass die, die das Bürgergeld wirklich brauchen – das sind vielfach Alleinerziehende, die wegen mangelnder Kitaplätze nicht arbeiten können, das sind ältere Arbeitnehmer, die wegen der miesen Wirtschaftspolitik ihren Job verlieren – dass man jetzt bei denen kürzt, die sowieso schon abstürzen, ist der eigentliche Skandal. Bürgergeld ist ja kein Luxus, das ist ja wirklich Armut. Das ist eine zynische Debatte.“
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