Man hat sich fast daran gewöhnt: In Deutschland werden jeden Tag im Schnitt rund 65 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Mal hier, mal dort wird eine Fabrik geschlossen. Die täglichen Hiobsbotschaften, die vom Niedergang der Industrienation Deutschland künden, nehmen viele Menschen beinahe schon abgestumpft hin: Na und? Oder frei nach Robert Habeck („Grüne“): „Unternehmen sind nicht insolvent, sie hören nur auf zu verkaufen.“
Das Statistische Bundesamt liefert immer wieder aktuelle Zahlen, aus denen sich ersehen lässt, wie in Deutschland die Deindustrialisierung infolge der vor allem dem Sanktions-Irrsinn gegenüber Russland geschuldeten hohen Energiekosten dramatisch voranschreitet.
Dies betrifft insbesondere energie-intensive Branchen. Seit Februar 2022 ist die Produktion dieser Industriezweige um insgesamt 15,2 Prozent gesunken. Zur energie-intensiven Industrie zählen Metallverarbeitung, Glas-, Porzellan- und Papierherstellung, die chemische Industrie, die Herstellung von Baustoffen wie Beton und Zement sowie die Mineralölindustrie. Insgesamt stehen die energieintensiven Industrien für drei Viertel des gesamten industriellen Energieverbrauchs.
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