Vom Spar- zum Spendierminister! Es ist dieser Satz von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) bei der Vorstellung der aktuellen Haushaltsplanung der Steuerzahler aufhorchen lassen sollte: „Es ist für mich kein besonderer Wert, wenn ich das Geld behalte und es nicht ausgeben kann und wenn ich merke, dass im Land nichts vorangeht. Ich möchte nicht nur Finanzminister, sondern ich möchte auch Investitionsminister sein.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bei seiner Pressekonferenz zum Entwurf des Bundeshaushaltes 2025.
Klingt klasse und verheißt doch nichts Gutes. Was Klingbeil hier verkündet, folgt der schlichten Logik eines ökonomischen Sandmännchens, das Traumsand ausstreut und Wachstum sprießen lässt. Leider geht die Saat schuldenfinanzierter Ausgaben, die keineswegs nur Investitionen im klassischen Sinne sein müssen, nur selten auf. Sieben bittere Wahrheiten über den neuen Haushalt.
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