Beim historischen Schuldenwortbruch marschieren Politik und Medien mal wieder im Gleichschritt

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Beim historischen Schuldenwortbruch marschieren Politik und Medien mal wieder im Gleichschritt
Bildquelle: NiUS

Es war eine präzedenzlose Wählertäuschung von Friedrich Merz. Nur acht Tage nach der Bundestagswahl warf er über Bord, was er im Wahlkampf mehrmals „kategorisch“ ausgeschlossen hatte: mehr Schulden und eine Lockerung der Schuldenbremse. Und das nicht mit dem neuen, sondern alten Parlament.

Das Irre: Der offensichtliche, jedem ins Gesicht springende Wortbruch war weder auf der zugehörigen Pressekonferenz noch abends in den Talkshows des Öffentlich-Rechtlichen Thema. 17 Minuten lang verkündeten Unions- und SPD-Führung auf der Pressekonferenz, „viel mehr“, „viel mehr zu investieren“, sprich Schulden zu machen, wie Lars Klingbeil mehrmals freudig in die Kamera sagte. Zugelassen wurden nach der Konferenz aber nur zwei Fragen, von ARD und dpa.

Merz: „Die jüngsten Entscheidungen der amerikanischen Regierungen dulden keinen Aufschub“, so Merz. Lars Klingbeil wirkt zufrieden.

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