Nie wieder will ich von einer demokratischen Partei an einem Wahltag hören: „Wir müssen unsere Politik nur besser erklären. Wenn sich Menschen von abstrakten Beschwörungen der Demokratie nicht abgeholt fühlen, dann liegt das nicht daran, dass ihnen Demokratie egal ist, sondern dass sie das Gefühl haben, dass die Politik über ihre Alltagssorgen hinweg geht.
Wenn Menschen mit wenig Geld sich für billiges Fleisch entscheiden oder weiter ihren alten Diesel fahren, dann heißt das nicht, dass denen Klimaschutz egal ist oder sie sich weniger für die Zukunft ihrer Kinder interessieren, sondern dass sie rationale Entscheidungen treffen mit den Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Und was ist das dann für ein Quatsch, wenn man so tut, als müsste man denen erklären, wie wichtig Klimaschutz und Demokratie ist. Was ist es für ein paternalistischer Schwachsinn, in dieser Situation zu sagen: Wir müssen erklären oder wir müssen unsere Erfolge nur besser verkaufen. Politiker sind nicht die Staubsaugervertreter der Demokratie. Sie müssen Politik nicht besser erklären. Sie müssen sie besser MACHEN.“
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
All das, meine Damen und Herren, all das sage nicht ich.
Ricarda Lang sprach in ihrer Abschiedsrede ein paar unangenehme Wahrheiten für die Grüne Partei an.
All das sagt inzwischen sogar die einstmals mächtige Vorsitzende der Grünen Partei, Ricarda Lang. Zwei Jahre nach dem Start von „Achtung, Reichelt!“, zwei Jahre und unzählige Videos über grünen Irrsinn später sprechen selbst die Grünen über die Grünen so wie wir hier bei „Achtung, Reichelt!“:
Mit dem Ende ihrer Macht hat ein gewisser Sinn für die Realität Einzug gehalten in den Kopf und in die Gedanken von Ricarda Lang. Dazu beglückwünschen wir sie ausdrücklich. Denn auf Dauer lebt es sich deutlich gelassener in der Realität, in der wunderbaren Welt der Fakten, als in einer Scheinwelt, die jeden Tag aufs Neue über einem zusammenbricht und die sich nur noch mit immer noch absurderen Lügen und Märchen erklären lässt. Es ist ein besseres Leben.
Uns bleibt somit nur noch ein aufrichtiger letzter Rat an die scheidende Vorsitzende Ricarda Lang: Get a job. Such Dir Arbeit. Mach eine Ausbildung. Lern etwas. Es ist etwas Schönes, irgend etwas im Leben wirklich zu beherrschen. Zu wissen, was man kann. Seine Familie und sich selbst ernähren können, indem man morgens früh aufsteht und etwas schafft. Wir wünschen Ricarda Lang von Herzen, dass sie diese erfüllende Erfahrung noch machen wird.
Das Problem ist: Nach dem Ende von Ricarda Lang als Vorsitzende und drei Monate vor der Bundestagswahl herrschen bei der Grünen Partei nicht Einsicht und Mäßigung. Nicht Umkehr und Erneuerung. Es herrschen nun uneingeschränkt der skrupellose Zerstörer Robert Habeck und seine politischen Häscher.
Robert Habeck, dieser Meister der sanften Stimme und der verweichlichten Rhetorik der Achtsamkeit, hinter der sich nichts anderes verbirgt als ein totalitäres Menschenbild.
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