Schweden: Bullerbü ist zu Ende – Haftplätze für 13-Jährige

vor 8 Monaten

Schweden: Bullerbü ist zu Ende – Haftplätze für 13-Jährige
Bildquelle: Tichys Einblick

In Deutschland tobt weiterhin die Stadtbild-Debatte, vor allem weil sich die interessierten Kreise wiederum zu größeren Demonstrationen gegen den Bundeskanzler bemüßigt fühlen. Mediales Parallelfeuer kommt offenbar dazu. Im RBB beschied uns eine Vertretungsprofessorin für Soziologie an der Humboldt-Universität, Christine Barwick-Gross, dass Kriminalität von Armut komme. Der Forscherin mit Arbeitsfeldern wie „Migration und Mobilität in Europa“, „Urbane Diversität“ oder „Kritisches Weißsein“ soll gesagt sein, dass Kriminalität etwas multikausaler ist, als ihr neomarxistischer Ansatz nahelegt.

In Schweden ist man gewissermaßen einen Schritt weiter. Die Bandenkriminalität hat sich dort infolge des für das kleine Land heftigen Zuzugs von einer Million Asylzuwanderern 2015 früher herausgebildet oder hat doch früher auf sich aufmerksam gemacht. Durch Schießereien, Bombenanschläge, Racheaktionen und zuletzt durch „Kindersoldaten“, die nicht nur in Schweden, sondern auch schon im näheren Ausland für Morde angeheuert werden, weil sie als 13- und 14-Jährige noch strafunmündig sind. Doch genau das soll sich nun in Schweden ändern, wie die liberal-konservative, von den Schwedendemokraten geduldete Regierung ankündigte.

Das Strafmündigkeitsalter soll für besonders schwere Straftaten gesenkt werden. Als neue Grenze scheint das Alter von 13 Jahren angedacht zu sein, das freilich auch schnell Makulatur werden kann. Die Banden könnten sich vielleicht bald auf Elfjährige verlegen. Jedenfalls sollen nun auch Zellentrakte für 13- bis 14-Jährige entstehen. Bisher hatte die schwedische Regierung nur die Errichtung von Abteilungen für 15- bis 17-Jährige vor. Das reicht nun offenbar nicht mehr.

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