Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin eine Zusammenarbeit mit der Alternative für Deutschland klar ausgeschlossen. Er rate „dringend, bei der Distanz zu bleiben“, so Söder am Sonntagabend. Dies würde er auch sagen, obwohl in der Basis der Union, gerade auf kommunaler Ebene, eine Öffnung gegenüber der AfD gefordert wird und teilweise schon geschehen ist.
„Alle, die meinen, das würde der Union nützen, die täuschen sich“, erklärte Söder weiter. „Für die AfD ist die Union der Todfeind. Die wollen sozusagen die Union zerstören. Also es gibt überhaupt kein Argument, das anders zu machen als bislang“, so der CSU-Chef klar.
Dies sei auch aus demokratischer Sicht geboten, findet Söder. So sprach er davon, dass die AfD in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet werde und als rechtsextrem eingestuft werde. Zudem verwies er auf Ungereimtheiten mit Parteispenden. Die AfD würde aus Söders Sicht „nie eine normale Partei sein“. Eine Zusammenarbeit sei daher „nicht möglich“, sagte der bayerische Ministerpräsident unmissverständlich.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











