Es sollte keine politische Show, das Datum – zwei Tage vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen und wenige Tage nach dem islamistischen Terror von Solingen – reiner Zufall gewesen sein: der viel beachtete Abschiebeflug von 28 schwerkriminellem Afghanen am 30. August.
Drei Monate und einen Regierungsbruch später ist besagter Abschiebeflug nach Afghanistan jedoch weiterhin der einzige seiner Art – seither hat es trotz anderslautender Ankündigungen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) keine weiteren Abschiebungen nach Afghanistan gegeben:
„Nach Kenntnis des Bundesinnenministeriums haben in den vergangenen zwei Monaten keine weiteren Abschiebungen nach Afghanistan stattgefunden“, teilte das Faeser-Ministerium auf NIUS-Nachfrage mit. Das Ministerium verwies auf die Zuständigkeit der Bundesländer, betonte jedoch, dass weitere Abschiebungen vorbereitet würden.
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