Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) lässt zum Christopher Street Day Regenbogenflaggen vor der Staatskanzlei hissen. Auf X schrieb er am Samstag, Bayern sei „weltoffen und tolerant“. Jeder könne dort „leben und lieben, wie er möchte“. Söder bezeichnete dies als „Liberalitas Bavariae“. Zudem erklärte er, Bayern stehe für Miteinander und trete ein gegen „Hass und Diskriminierung“. „Alle sollen bei uns in Freiheit ihr Glück finden“, so Söder. Auf dem veröffentlichten Foto sind zwei Regenbogenflaggen vor der Staatskanzlei zu sehen. Am Samstag zieht die Münchner CSD-Parade durch die Straßen.
Auch Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) ließ am Samstag vor dem Landtag die Regenbogenflagge hissen. „Sie steht für Offenheit, sie steht für Toleranz, und sie steht für Vielfalt und auch für Akzeptanz für queere Menschen“, sagte Aigner dem BR. „In anderen Kulturen übrigens ist es auch ein Zeichen für Frieden und für Hoffnung.“ Die Flagge weht zusätzlich zur Bayern- und Deutschlandfahne. „Die wehen natürlich immer bei uns ganz oben“, so Aigner.
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