Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den in der Ukraine bekannten Unternehmer und Frontkommandeur Robert Brovdi zum neuen Chef der Drohnentruppen der ukrainischen Streitkräfte ernannt. Eine große Entscheidung – nicht nur wegen der zunehmenden Bedeutung von Drohnen im Abwehrkampf gegen Russland, sondern auch wegen Brovdis wachsendem Einfluss an der digitalen und psychologischen Front.
Robert Brovdi, besser bekannt unter seinem Rufnamen „Madyar“, hat sich in den vergangenen Kriegsmonaten als Gründer und Kommandeur der Drohneneinheit „Vögel des Madyar“ einen Namen gemacht. Die Einheit ist für ihre hochmobilen Aufklärungseinsätze und präzise Schläge mit FPV-Drohnen bekannt – sowie für die regelmäßige Veröffentlichung eindrucksvoller Einsatzvideos, die nicht nur russische Truppen, sondern auch die ukrainische Bevölkerung emotional erreichen sollen.
Brovdi war ursprünglich Unternehmer im Agrarsektor, bevor er sich nach Kriegsbeginn freiwillig zur Verteidigung seines Landes meldete. Er gilt als pragmatischer Macher mit moderner Führungsphilosophie, der technische Innovation mit militärischer Disziplin verbindet. Offizielle Angaben zu seinem Vermögen gibt es nicht – einzelne Medien spekulierten über ein Milliardenvermögen, doch seriöse Quellen stützen diese Behauptungen bislang nicht.
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