Innerhalb von vier Tagen sind aus mehreren Bundesländern schwere Gewalttaten gemeldet worden. In einer auffälligen Zahl der Fälle kamen Messer oder andere spitze Gegenstände zum Einsatz. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen Donnerstag und Sonntag unter anderem in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg.
In Halle wurde am Sonntag ein 46-Jähriger auf dem Parkplatz eines Supermarkts nach einem Streit mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Nach Angaben der Polizei sollen zwei Männer und eine Frau zunächst auf das Opfer eingeschlagen und eingetreten und anschließend ein Messer eingesetzt haben. Der Mann musste notoperiert werden. Die drei Tatverdächtigen wurden festgenommen; laut Polizei handelt es sich um deutsche Staatsangehörige.
Ebenfalls am Sonntag eskalierte in Langen ein Streit zwischen zwei Gruppen. Die Auseinandersetzung begann in einem Linienbus und verlagerte sich anschließend nach draußen. Sechs Männer wurden verletzt, nach Polizeiangaben kamen dabei auch ein Messer und Pfefferspray zum Einsatz. Lebensgefahr bestand zunächst nicht. Angaben zur Herkunft der Beteiligten machten die Ermittler nicht.
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