Sie lockten ihn mit 180.000 Euro im Monat: Wie der Staat einen Hotelbesitzer überreden wollte, doch lieber Asylbewerber aufzunehmen

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Sie lockten ihn mit 180.000 Euro im Monat: Wie der Staat einen Hotelbesitzer überreden wollte, doch lieber Asylbewerber aufzunehmen
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Hohe und sichere Mieteinnahmen, Renovierungskosten werden von der Stadt übernommen: Die Unterbringung von Migranten ist für Betreiber von Hotels und anderen Immobilien ein hoch lukratives Geschäft. Gewinne durch private Vermietung können kaum mit den Preisen konkurrieren, die erzielt werden, wenn Länder und Kommunen Steuergeld in die Hand nehmen. NIUS hat Beispiele gesammelt, die den Asyl-Irrsinn aufzeigen.

„Wenn ich auf das Angebot der Stadt eingegangen wäre, könnte ich für meine Objekte das Dreifache erzielen“, berichtet Michael L. (Name geändert). L. betreibt ein familiengeführtes Hotel-Unternehmen mit vier Häusern in Baden-Württemberg. Vor einiger Zeit kam die Verwaltung einer Stadt auf ihn zu und machte ihm ein eigentlich unwiderstehliches Angebot: Ab sofort würde man den Pachtvertrag übernehmen, um darin Asylbewerber unterzubringen.

Für L. hätte eine Unterschrift gutes Geld bedeutet. „Für unser größtes Objekt mit 150 Zimmern wären das beispielsweise um die 180.000 Euro anstelle des aktuellen Gewinns von 60.000 bis 70.000 Euro gewesen – und das ganz ohne Arbeit.“ Trotzdem lehnte L. ab.

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