Lange Zeit war die Ostseeküste das touristische Aushängeschild Mecklenburg-Vorpommerns. Nun kämpfen viele Betriebe um ihre Existenz. Eine angespannte wirtschaftliche Lage, steigende Kosten und ein Einbruch der Touristenzahlen zwangen allein dieses Jahr Dutzende Unternehmen in die Insolvenz.
Einer der wichtigsten Gründe für viele Betriebsschließungen ist der Einbruch der Umsätze. Lars Schwarz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Mecklenburg-Vorpommern, erklärte gegenüber Bild: „Im Vergleich zu 2019, also vor Corona, brachen die Umsätze im ersten Halbjahr 2025 um 17,4 Prozent ein. Mieten oder Lebensmittel – alles ist teurer geworden.“ Vor allem Gastronomiebetriebe seien davon betroffen, betonte Schwarz weiter: „Wenn die Menschen weniger Geld haben, sparen sie beim Urlaub oder beim Essengehen.“
Auch im benachbarten Schleswig-Holstein ist die Lage laut Axel Strehl beängstigend: „So ein schlimmes Jahr habe ich noch nie erlebt“, erklärte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Schleswig-Holstein gegenüber Bild.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











