Beim Weltwirtschafts-Gipfel in Davos erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): „Wir sehen vor allem eine große Hürde, und das ist die Produktivität“, und verwies dabei auf die Arbeitszeit: „Die Deutschen sind es gewohnt, 200 Stunden weniger zu arbeiten als unsere Schweizer Kollegen.“ Diese Aussage scheint SPD-Fraktionschef Matthias Miersch sauer aufzustoßen. Auf Instagram äußert sich der Sozialdemokrat und wirft Merz vor, die Deutschen als „zu faul“ beleidigt zu haben.
Im Instagram-Beitrag von Miersch heißt es: „Deutsche sind zu faul? Friedrich Merz irrt sich: Ich kenne viele Menschen, die einen Zweitjob haben, weil sie sonst nicht über die Runden kommen.“
Weiter wird in dem Beitrag erklärt: „Die Deutschen machen viel zu viele Überstunden. Kümmern sich nebenbei um ihre Familien und pflegen ihre Angehörigen. Und sind als Ehrenamtliche sozial engagiert. Friedrich Merz irrt sich: Ich kenne viele Menschen, die einen Zweitjob haben, weil sie sonst nicht über die Runden kommen.“ Weiter heißt es: „Viele Eltern wollen auch mehr arbeiten, können aber nicht, weil sie keine Kinderbetreuung finden oder sie sich nicht leisten können.“
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