Die Debatte um Vetternwirtschaft erschüttert seit Wochen die AfD. Kurz vor den Landtagswahlen muss sich die Partei mit den öffentlichen Vorwürfen auseinandersetzen. Nicht nur innerparteilich sorgt das für Verwerfungen, auch von außen kommt scharfe Kritik. Doch die SPD, die lautstark vor der AfD warnt, könnte selbst in eine Filz-Affäre verwickelt sein.
Im Newsletter der SPD vom 27. Februar wirft der Generalsekretär Tim Klüssendorf der AfD „Korruption“ vor und behauptet, Vetternwirtschaft sei „ein gezieltes Instrument rechtsextremer Parteien“. Weiter ruft die Partei die Leser dazu auf, eigens angefertigte Grafiken zu teilen und über die Gefahren der AfD aufzuklären. „Jede Stimme weniger für diese menschenfeindliche Partei ist wichtig bei den Landtagswahlen dieses Jahr“, heißt es im Newsletter.
Ein Ausschnitt des Newsletters
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