Bei der Gedenkstunde des Bundestags zum 30. Jahrestag des Massakers von Srebrenica hat AfD-Abgeordneter Martin Sichert mit einer Rede für Empörung gesorgt. Während des Beitrags wurde er von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ermahnt – Abgeordnete mehrerer Fraktionen kehrten dem Redner den Rücken zu.
Sichert hatte zunächst betont, dass Mord an Zivilisten „immer zu verurteilen“ sei – unabhängig von der Täterseite. Im Fall Srebrenica hätten „bosnische Bosnier und bosnische Serben“, also einstige Nachbarn, einander massakriert. Daraus leitete er eine grundsätzliche Warnung vor einem „Multikulti-Wahn“ ab, wie er ihn heute in Deutschland sehe.
Hier sehen Sie die vollständige 5-minütige Rede:
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