Im ersten Prozess gegen die Korruption innerhalb der spanischen Sozialisten der PSOE, die unter Pedro Sánchez den aktuellen Ministerpräsidenten der spanischen Regierung stellen, geht es um die Maskengeschäfte des früheren Ministers José Luis Ábalos und seines Sancho Panza, Koldo García – beide engste Vertraute von Sánchez. Der Staatsanwalt hielt dabei vor dem höchsten Gerichts Spaniens ein hörenswertes Schlussplädoyer, bei dem er bis zu 24 Jahre für Ábalos und 19 Jahre für Koldo forderte.
In Spanien gibt es für solche Fälle eine spezielle Staatsanwaltschaft: die Staatsanwaltschaft gegen Korruption und organisierte Kriminalität. Die Verbindung dieser beiden Felder der Kriminalität ist nicht zufällig. Sie ist, wie Staatsanwalt Alejandro Luzón in seinem Schlusswort überzeugend dargelegt hat, ein und dieselbe.
TE dokumentiert Auszüge aus dem Schlusswort des Antikorruptionsstaatsanwalts Luzón:
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