Wie ihre Anwältin Christina Clemm in einer schriftlichen Stellungnahme angibt, soll die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes nie über das Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Itzehoe, das ihren Fall betrifft, informiert worden sein. Doch wie die Staatsanwaltschaft Itzehoe nun auf Anfrage gegenüber Apollo News erklärt, habe die Behörde sehr wohl versucht, Fernandes zu kontaktieren. Da Fernandes nicht reagiert habe, sei das Verfahren eingestellt worden.
Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte, sei an die bekannte Adresse von Fernandes ein Schreiben versandt worden, das nicht als unzustellbar zurückgekommen sei. Da die angeforderten Unterlagen in der Folge nicht eingegangen seien, habe die Behörde das Verfahren wegen „mangelnden Interesses“ der Antragstellerin eingestellt. Aus demselben Grund sei auch kein Einstellungsbescheid versandt worden.
Zugleich räumte der Sprecher ein, dass Fernandes ausschließlich über dieses Schreiben kontaktiert worden sei, obwohl der Behörde auch ihre Handynummer und E-Mail-Adresse vorgelegen hätten. Infolge des öffentlichen Skandals werde das Verfahren jetzt wieder geprüft; einer Akteneinsicht von Fernandes sei bereits stattgegeben worden.
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