In einem Jugendzentrum im Berliner Stadtteil Neukölln soll es zu sexuellen Übergriffen auf eine 16-Jährige durch arabischstämmige Jugendliche gekommen sein. Nach Informationen der Bild sollen die Mitarbeiter des Jugendzentrums jedoch davon abgesehen haben, die Polizei einzuschalten, weil sie keine Vorbehalte gegen Muslime schüren wollten.
Die türkisch-kurdische Schülerin sei laut Bild von insgesamt neun Jungen in einen abgelegenen Raum gezerrt worden. Dort hätten sie sich abwechselnd über das Mädchen gehockt und es unsittlich berührt, während einer der Jungen jeweils Schmiere gestanden habe. Die Jungen hätten erst von dem Mädchen abgelassen, als sich eine Mitarbeiterin genähert habe.
Drei Tage nach der Tat habe die Betroffene zudem unter Tränen mitgeteilt, dass sie bereits im November in der Einrichtung vergewaltigt worden sei. Der Täter, dessen Spitzname „Medi“ sei, habe seine Tat in einem Video festgehalten und dem Mädchen gedroht, die Aufnahmen an seine Eltern zu schicken. Anstatt die zuständigen Behörden einzuschalten, habe das Jugendzentrum lediglich eine Tür ausgehängt und ein Codewort etabliert, über das die Mädchen in der Einrichtung Hilfe rufen können.
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