Glühweinstände, Lichterketten, Kinderkarussell – und dahinter eine harte Realität: Die Sicherheitsanforderungen für Weihnachtsmärkte, Stadtfeste und Kulturevents steigen, viele Veranstalter können die Kosten kaum noch schultern.
Stark gestiegene Ausgaben vor allem für Sicherheit, Personal und Gebühren führen zunehmend zu Absagen. Laut einer aktuellen Umfrage der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing (bcsd) haben knapp 57 Prozent der Organisatoren Veranstaltungen zuletzt verkürzt oder komplett gestrichen.
„Merkel-Lego“: Die Betonsteine kamen nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz auf zahlreichen Weihnachtsmärkten zum Einsatz.
Die Warnung der Stadtmarketing-Profis ist klar: „Was unsere Innenstädte lebendig macht, steht zunehmend auf der Kippe.“ Es sei kein Randphänomen, sondern ein flächendeckendes Problem, das Innenstädte, Stadtidentität und den sozialen Zusammenhalt trifft. Für die Umfrage wurden 258 Stadtmarketingorganisationen befragt.
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