an diesem Sonntag gilt es. Deutschland startet in das Super-Wahljahr 2026 – und das mit gleich zwei Wahlgängen an einem Tag, die es in sich haben. Im seit fünfzehn Jahren „grün“ regierten Baden-Württemberg wird ein neuer Landtag gewählt, und im Nachbarland Bayern bestimmen die Bürger ihre Kommunalvertretungen, Bürgermeister und Landräte neu.
Der Süden Deutschlands hat in diesem Jahr der Entscheidung also zuerst das Wort. Die etablierten Parteien schlottern vor diesem Tag, und dazu haben sie auch allen Grund. Denn sie erwartet eine Abrechnung mit ihrer katastrophalen Politik, die Deutschland in eine umfassende wirtschaftliche, finanzielle und gesellschaftliche Staatskrise gewirtschaftet und in akute Kriegsgefahr gebracht hat.
Pleitewelle, Deindustrialisierung, Energiekrise und Niedergang der Automobilindustrie, die dem Land und seinen Bürgern über Jahrzehnte Wohlstand und gute Arbeit gebracht hat – fünfzehn Jahre „Grün“ mit mal roter, mal schwarzer Kollaboration sind genug für Baden-Württemberg, sollte man meinen.
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