Schwere Vorwürfe gegen das Integrations- und Demokratieförderwesen in Mecklenburg-Vorpommern: Der Landesrechnungshof hat im aktuellen Finanzbericht gravierende Unregelmäßigkeiten bei der Verwendung öffentlicher Gelder aufgedeckt, berichtet das Magazin freilich.
Bei einer Prüfung von 292 Projekten zwischen 2020 und 2023 mit einem Fördervolumen von rund 8,3 Millionen Euro kamen laut Bericht massive Mängel ans Licht.
In zwei Dritteln der Fälle seien laut Prüfern fiktive Ausgaben abgerechnet worden – darunter angebliche Personal- und Sachkosten, die in Wirklichkeit nie entstanden sind. In anderen Fällen wurden Doppelabrechnungen festgestellt – etwa dieselbe Summe aus verschiedenen Fördertöpfen oder mehrfach angesetzte Personalkosten für verschiedene Projekte. Teilweise fehlten sogar jegliche Nachweise für die Verwendung der Gelder.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











