Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert. Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas, ist durch die Bedrohungslage faktisch abgeriegelt. Die Benzinpreise in Deutschland schießen in die Höhe (Apollo News berichtete). Doch was, wenn der Iran-Krieg gar nicht die zentrale Ursache für den Anstieg der Spritpreise ist?
Der Preis für Superbenzin der Sorte E10 kletterte am Mittwochmorgen auf 1,995 Euro und notierte damit mehr als sechs Prozent höher als noch am Freitag. Der Dieselpreis überschritt sogar die Zwei-Euro-Marke. In der morgendlichen Preisspitze erfasste der ADAC einen Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter.
Für viele Beobachter besteht eine klare Kausalität zwischen dem Iran-Krieg beziehungsweise der Schließung der Straße von Hormus und den steigenden Benzinpreisen. Der Gedankengang erscheint zunächst nachvollziehbar: Die Meerenge, über die rund 20 Prozent des weltweiten Öls verschifft werden, ist blockiert. Folglich sinkt das Angebot, während die Nachfrage gleich bleibt – was letztlich zu steigenden Preisen führt; auch an den deutschen Zapfsäulen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











