Neun Jahre nach Grenzöffnung bezieht noch immer die Hälfte der Syrer in Deutschland Bürgergeld

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Neun Jahre nach Grenzöffnung bezieht noch immer die Hälfte der Syrer in Deutschland Bürgergeld
Bildquelle: NiUS

Die Aussagen von Enzo Weber, Präsident des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, ließen aufhorchen: Eine mögliche Rückkehr in Deutschland tätiger Syrer wäre für den deutschen Arbeitsmarkt verkraftbar, erklärte er am Montag. Weber riet dazu, denjenigen, die in ihre Heimat zurückkehren wollen, keine Steine in den Weg zu legen. Sie könnten mit der Erfahrung und Qualifikation aus Deutschland wertvolle Beiträge beim Wiederaufbau ihres Landes leisten.

Seine Aussagen widersprachen der Fachkräfteerzählung der vergangenen Jahre deutlich. Und auch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit unterstützen seine Aussagen. Denn auch neun Jahre nach dem Einsetzen der Asylwelle 2015 beziehen rund die Hälfte der Syrer in Deutschland Bürgergeld. Der Großteil jener Migranten verfügt über keinerlei berufliche Qualifikationen.

Gemäß den Zahlen aus dem Bundesamt für Statistik lebten zum 31. Dezember 2023 genau 972.460 syrische Staatsangehörige in Deutschland. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verzeichnete seitdem 72.420 Erstanträge auf Asyl durch Syrer. Das ergibt eine Zahl von 1.044.880 Personen. Rund die Hälfte dieser Personengruppe bezieht in Deutschland Bürgergeld.

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