Manchmal ist die Summe größer als alle addierten Einzelteile – und manchmal hat das weniger mit Mathematik zu tun als mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen. In der vergangenen Woche wurden erneut zahlreiche Fälle von Gewalt durch syrische Asylbewerber publik, die sich im gesamten Bundesgebiet ereignet haben. Sie illustrieren, welche verheerenden Konsequenzen die Aufnahme einer siebenstelligen Zahl von Syrern seit 2015 für dieses Land hatte.
Vergangene Woche wurde der Fall Gelnhausen bekannt: Vier syrische Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren, die aus einer Familie stammen, sollen mindestens acht Mädchen sexuell belästigt haben. Die jüngste Betroffene ist demnach 11 Jahre alt, die älteste 16. Die mutmaßlichen Opfer berichteten, sie seien im Strudelbereich des Barbarossabades in der hessischen Kleinstadt am ganzen Körper angefasst worden. Inzwischen hat die Gruppe ein Hausverbot erhalten, befindet sich aber auf freiem Fuß.
Der Fall löste eine Debatte über (sexuelle) Gewalt in deutschen Freibädern aus, die immer wieder von Asylbewerbern ausgeht.
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