Während sich alles um die Frage dreht, wie erfolgreich der US-Schlag gegen das Atomprogramm des Iran war und die gerade erst vereinbarte Waffenruhe vonseiten der Mullahs gebrochen wurde, zieht man bei der Süddeutschen Zeitung erstaunliche Schlüsse. In einem Meinungsbeitrag schreibt der Autor Michael Bauchmüller, die Lehre aus dem Krieg sei: „mehr Tempo machen bei der Energiewende“.
Es geht um die Frage, ob der Iran die Straße von Hormus sperrt – Bauchmüller beschreibt ein Bedrohungsszenario wie nach Russlands Angriff auf die Ukraine, als das Gas (aufgrund der Abhängigkeit des deutschen Systems) knapp wurde. Er hat aber auch eine Lösung parat: „Wer schon die Wärmepumpe installiert hat, muss sich um Heizöl- oder Gaspreise nicht scheren. Wer ein Elektroauto fährt, den kümmern die Spritpreise nicht mehr“.
„Ein Land, das seine Energieversorgung auf erneuerbare Energien umstellt, kümmert weder der Weltmarkt für Kohle noch der für Uran.“ Dass aber Wärmepumpen Strom brauchen, der teilweise auch aus Gas produziert wird, bleibt unerwähnt und wird scheinbar nicht bedacht. Auch die drohende Netzüberlastung und die Netzschwankungen durch die Einspeisung von Erneuerbaren Energie wird nicht erwähnt.
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