In einem Interview mit der Westfalenpost schlägt Geschäftsführer des Sicherheitsdienstes SNS-Services, Gregory Staats Alarm: „Dass im Rahmen einer Bäderabsicherung gegenüber einem unserer Mitarbeitenden ein Messer gezückt wird, habe ich in meiner Firma noch nicht erlebt“. Staats stellt klar, dass die Bedrohung vor allem von Gruppen von „jungen Männern mit Migrationshintergrund“ ausgeht.
Anlass für seine Äußerungen sind jüngste Angriffe auf Mitarbeiter der SNS-Security bei ihrem Dienst in Freibädern in den nordrhein-westfälischen Städten Hagen und Gevelsberg. Dabei sind zwei Mitarbeiter attackiert, mit einem Messer bedroht und verletzt worden. Einer der Mitarbeiter wurde auf dem Boden liegend von seinen Angreifern zusammengetreten.
„Der brutale Übergriff einer gewaltbereiten Gruppe auf einen unserer Mitarbeitenden ist aus unserer bisherigen Erfahrung schon hervorzuheben, obwohl wir seit Jahren mehrere Schwimmbäder in NRW betreuen“, erklärt Staats. Zwar habe es auch früher Auseinandersetzungen gegeben, doch seien das Gewaltpotenzial und die Häufigkeit „heute deutlich höher“.
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