Sexualpädagogische Konzepte in Kindertagesstätten – ein Thema, das vor allem in der lokalen Berichterstattung immer wieder kurz aufflammt. „Doktorspiele im Kindergarten – ein Skandal?“, fragt die Braunschweiger Zeitung im Januar 2023. Ein Jahr später titelt Der Westen: „Kita in NRW bietet Kindern Masturbationsraum“.
Zuletzt traf es eine katholische Kita in Schwäbisch Hall. Dort hatten Eltern gegen das sexualpädagogische Konzept der Einrichtung protestiert. Unter anderem sah das Konzept Räumlichkeiten vor, in denen sich die Kinder ohne Aufsicht ausziehen und miteinander spielen dürfen.
Das Interesse an solchen pädagogischen Entgleisungen ebbt gewöhnlich schnell ab. Doch es handelt sich nicht um Einzelfälle, sondern um System:
Kuschelecken, Doktorspiele, gegenseitige „Erkundung“ des eigenen Körpers und der Körper Anderer. Diese Ideen stammen nicht von Erzieherinnen und Erziehern. Sie werden „top down“ implementiert und gehen von den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation aus, die bereits Kinder zwischen „0-4 Jahren“ mit sexuellen Inhalten konfrontieren will. Im Namen der Sexualaufklärung und der Entwicklung einer gesunden Sexualität.
In einer neuen Dokumentation beleuchtet die Initiative Demo für Alle die Hintergründe der institutionell vorangetriebenen Frühsexualisierung von Kindern. Tatort Kita: Der woke Angriff auf unsere Kinder lässt Eltern zu Wort kommen, deren Kinder Opfer dieser Agenda geworden sind, befragt Psychotherapeuten und Psychologen und untersucht die Grundlagen, auf denen die von der WHO propagierte Sexualpädagogik beruht. Die Ergebnisse: verstörend.
Die WHO hat in – nicht bindenden – Richtlinien festgelegt, welche Ziele Sexualaufklärung in Europa in verschiedenen Altersgruppen haben soll. In der Altersgruppe bis vier Jahre ist dort zu lesen, dass „Vergnügen und Lust, den eigenen Körper zu berühren“ und „frühkindliche Masturbation“ anzustreben seien, die „Entdeckung der eigenen Genitalien“ sowie „lustvolle Erfahrung körperlicher Nähe (…)“ befördert werden sollen. „Lust“ als bestimmender Parameter der Sexualität bei Säuglingen und Kleinkindern?
(c) WHO-Regionalbüro für Europa und BZgA
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











