Angesichts steigender Kosten im öffentlichen Dienst sprechen sich sowohl der Bund der Steuerzahler als auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann für eine deutliche Begrenzung neuer Verbeamtungen aus.
Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, kritisierte gegenüber der Rheinischen Post, die „XXL-Beamtenverhältnisse“ belasteten die öffentlichen Haushalte massiv. Er regte an, den Beamtenstatus grundsätzlich zu überprüfen und Privilegien kritisch zu hinterfragen. „Diese können keinem Beschäftigten in der freien Wirtschaft mehr erklärt werden, weil die finanzielle Schere immer weiter auseinandergeht“, so Holznagel. Neue Verbeamtungen sollten seiner Ansicht nach ausschließlich in hoheitlichen Kernbereichen wie Polizei, Finanzverwaltung und Justiz erfolgen.
Auch Linnemann sprach sich für eine Beschränkung aus. Beim „Tag des Handwerks“ in Paderborn sagte er laut Bild: „Ich möchte nur eins: Dass wir nur noch dort verbeamten, wo es wirklich hoheitliche Aufgaben gibt, bei Polizisten, bei Richtern, bei Staatsanwälten, bei Finanzbeamten, bei Zollbeamten – aber dann ist irgendwann gut.“ In Ministerien und Verwaltungen müsse nicht jede Stelle mit einem Beamten besetzt werden.
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