Das Technische Hilfswerk (THW) in Niedersachsen hat Schulungen zum Umgang mit AfD-Abgeordneten angeboten. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stefan Henze hervor. Über den Vorgang hatte zuvor das Magazin Tichys Einblick berichtet.
Stefan Henze hatte sich am 17. April mit einer schriftlichen Frage an die Bundesregierung gewandt. Er wollte wissen, ob der THW-Landesverband Bremen/Niedersachsen „Schulungen zum Umgang mit AfD-Abgeordneten“ durchführe, zu welchem Zweck diese angeboten würden und ob ähnliche Schulungen auch im Hinblick auf Abgeordnete anderer Fraktionen existierten. Anlass waren Hinweise von Bürgern, die sich nach Angaben von Tichys Einblick an den Abgeordneten gewandt hatten.
In ihrer Antwort bestätigte die Bundesregierung die Durchführung entsprechender Veranstaltungen. Wörtlich heißt es: „Im Ehrenamt der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) bestehen Fragen zum Umgang mit Abgeordneten, wenn diese einer Partei zuzuordnen sind, die als Verdachtsfall einer verfassungsfeindlichen Bestrebung eingestuft und durch den Verfassungsschutz (Niedersachsen) beobachtet wird.“
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











