Seit Jahren warnen Sicherheitsbehörden vor einer sogenannten islamistischen Blitzradikalisierung. Häufig wird dabei auch die chinesische Kurzvideo-Plattform „TikTok“ erwähnt. NIUS wagt den Selbsttest, nicht um sich zu radikalisieren, sondern um zu sehen, wie schnell man in den Strudel islamistischer Propaganda gerät.
Das Ergebnis? Erschreckend. Die Recherche sehen Sie hier im Video:
Im ersten Schritt erstellt NIUS einen neuen TikTok-Account, um dann Tage damit zu verbringen, Videos mit islamischen Inhalten zu konsumieren und mit selbigen zu interagieren, um dem Algorithmus zu zeigen, welche Inhalte gesehen werden wollen. Zunächst scheint alles recht harmlos: Pilgerfahrten nach Mekka, Pärchenvideos, Koran-Zitate und islamische Motivationsvideos. Doch dann entwickelt sich eine andere Dynamik; es werden vermehrt islamistische Prediger wie Pierre Vogel oder Abul Baraa angezeigt. Beide werden seit Jahren von diversen Verfassungsschutzbehörden überwacht und dem salafistischen Spektrum zugerechnet.
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