Die Redefreiheit für konservative Stimmen an Universitäten ist in Gefahr. Laut einer neuen Studie zur Einschränkung der Redefreiheit fordert eine erschreckend hohe Zahl an Studenten, Menschen mit konservativen Positionen an Hochschulen das Rederecht zu entziehen.
Bisher gehörten Konservative an Universitäten nicht zu der sogenannten „vulnerablen Gruppe“. Das sollte sich spätestens jetzt ändern. Durch die Studie, die im Fachmagazin „PNAS“ vom Forschungsteam der Universitäten Konstanz, Mannheim und Hamburg veröffentlicht wurde, wird diese drastische Entwicklung deutlich. Denn wenn es an den Unis eine vorherrschende Form der Diskriminierung gibt, dann trifft sie vor allem Studenten mit konservativen Überzeugungen.
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Laut der Studie ist eine erschreckend hohe Anzahl an Studenten bereit, Ansichten, die von ihrem linken Weltbild abweichen, mit Ausschluss von der Uni zu bestrafen. Konservative Ansichten stehen damit auf dem Feindbild-Platz Nummer eins. Besonders häufig sollen Studenten ausgeschlossen werden, die eine andere Ansicht zur Migration, zum Tragen von Kopftüchern und zur Geschlechterfrage haben. Laut der Studie befürworten 23 Prozent der Befragten die Absage eines Vortrags konservativer Ausrichtung. 19 Prozent fordern die Aufkündigung von Lehrverträgen und elf Prozent die Entfernung von Büchern der entsprechend konservativen Person – selbst dann, wenn diese keine politischen Empfehlungen enthalten oder Beschwerden von Gruppen auslösen. 65 Prozent würden Proteste gegen konservative Ansichten zulassen.
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