„Total unangemessen“ – Vorsitzender der Jungen Gruppe kritisiert Bärbel Bas‘ Machtwort-Politik

vor 7 Monaten

„Total unangemessen“ – Vorsitzender der Jungen Gruppe kritisiert Bärbel Bas‘ Machtwort-Politik
Bildquelle: Apollo News

„Ich fand die Basta-Politik, die in den letzten Tagen teilweise von Bärbel Bas verfolgt wurde, total unangemessen“, kritisiert der Vorsitzende der Jungen Gruppe der Union, Pascal Reddig, in einem Interview mit Welt TV die Position der SPD-Co-Vorsitzenden Bärbel Bas im aktuell brodelnden Rentenstreit. Bas hatte zuletzt der Union und der Jungen Gruppe die Schuld für die festgefahrene Situation in der Rentendiskussion zugeschoben und selbst Kompromisse für das Rentenpaket verweigert. Gleichzeitig warnt sie vor einem möglichen Koalitionsbruch.

Reddig kritisiert, dass es allerdings darum gehe, im Bundestag über den Gesetzesentwurf zu diskutieren. „Dafür sind wir da, dafür sind wir alle gewählt“, so der Vorsitzende der Jungen Gruppe. Ihm zufolge müssten sich alle bei diesem Streit bewegen, so auch die SPD. Gleichzeitig äußerte Reddig sich skeptisch über die Kompromissbereitschaft des Koalitionspartners.

Zugleich zeigt sich Reddig optimistisch. Wenn man über den Gesetzentwurf entsprechend verhandle, „können wir es noch vor der Weihnachtspause beschließen“. Man müsse die Diskussion dafür von der „Machtfrage“ zur „Sachfrage“ verschieben, erklärt der CDU-Politiker. „Aus unserer Sicht gäbe es Kompromisse, die sicherstellen, dass wir es einerseits sozialverträglich machen und es kräftige Rentenerhöhungen in den 30er-Jahren gibt. Und gleichzeitig die Kosten deutlich reduziert werden“, zeigt sich Reddig für Änderungen des Pakets offen.

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