In einem Beitrag auf Social Media stellt der WDR die Behauptung auf, dass Influencerinnen, die ihren Alltag zu Hause mit ihren Kindern zeigen – sogenannte „Tradwives“ – eine Nähe zum Rechtsextremismus aufweisen. Was auf den ersten Blick wie ein absurder Einzelfall wirkt, reiht sich in Wahrheit in eine lange Liste von Versuchen ein, Frauen und ihr Familienleben zu diffamieren. Der Vorwurf, ein traditionelles Lebensmodell sei automatisch mit rechtsextremen Ideologien verknüpft, ist nicht nur haltlos, sondern auch ein Angriff auf die individuelle Entscheidungsfreiheit von Frauen.
Kaum ein Social-Media-Phänomen sorgt seit Jahren für so viel Aufregung wie das der „Tradwives“. Dabei handelt es sich um Frauen, die sich bewusst für ein Leben zu Hause entscheiden und diesen Alltag für ihre Social-Media-Follower öffentlich dokumentieren. Sie zeigen sich beim Kochen, bei der Hausarbeit, teilen Rezepte und richten ihr Leben nach den Bedürfnissen ihrer Kinder aus. Für viele sind diese Inhalte inspirierend, doch gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stoßen „Tradwives“ regelmäßig auf Kritik. Ihnen wird vorgeworfen, ein „rückwärtsgerichtetes“ und „konservatives“ Frauen- und Familienbild zu vermitteln.
Die Botschaft des WDR: Hütet euch vor gepunkteten Kleidern.
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