Im Juli hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser das sogenannte Islamische Zentrum Berlin (IZB) als Teilorganisation des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) verboten. Bei Durchsuchungen in den Gebäuden der Organisationen wurden unter anderem Unterlagen mit Verbindungen zur Hisbollah und zur Hamas gefunden.
Das IZH und das IZB galten seit Jahren als islamistisch und agierten als ein verlängerter Arm des iranischen Mullah-Regimes. In der Begründung des Vereinsverbots warf Faeser der Organisation unter anderem „aggressiven Antisemitismus“ vor.
Doch trotz Verbot schaffte es ein Mitglied, sich bis heute weit oben zu halten. So soll ein 73-Jähriger, der einst ein hochrangiges Mitglied im IZB war, seit 2015 als Dolmetscher für die persische Sprache am Amtsgericht Berlin arbeiten. Das berichtet die Bild.
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